Denken Sie beim Einkaufen an die Umwelt? Wenn Sie jetzt „Nein“ sagen, sollten Sie lieber mal umdenken, da Umweltschutz bereits beim Kaufverhalten anfängt, worüber wir Sie nun im Infoblog informieren!
Als Konsument sollten Sie beim Einkauf im Supermarkt nicht nur nach günstigen Produkten suchen, die Ihren Geldbeutel schonen, sondern als erstes bereits auf die Verpackung der Lebensmittel und Waren achten. Sind diese mehrfach eingepackt oder in Plastik verhüllt, sollten Sie sie mach Möglichkeit meiden, da sich die Verpackungen nur schwer entsorgen lassen. Papier ist besser geeignet, da es recycelt werden kann. Natürlich gibt es nicht alle Produkte in Papier verhüllt. Wenn Sie jedoch bei einigen Dingen bereits darauf achten, leisten Sie schon einen guten Beitrag zum Umweltschutz, wie auch, wenn Sie auf Mehrweg- und nicht auf Einwegflaschen zurückgreifen. Wichtig ist es auch, seinen eigenen Konsum den jeweiligen Verhältnissen auszupassen, indem man sich für saisonale Produkte entscheidet. Das heißt, gibt es in heimischen Gefilden jahreszeitlich bedingt keine Tomaten, sollte man nicht die Tomaten aus Spanien kaufen, die im Supermarkt liegen. Lange Anreisen schaden der Umwelt unnötig, nur damit jeder Kunde zu jeder Zeit eine große Auswahl an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten hat.
Noch besser ist es natürlich, wenn Sie sich für Bio-Produkte entscheiden oder frische Waren direkt beim Bauern kaufen. Damit werden Ihnen nicht nur bessere Produktionsbedingungen, sondern auch eine artgerechte Haltung und keine Verwendung von Pestiziden versichert. Zwar sind die Vorsilben „bio“ und „öko“ gesetzlich geschützt, jedoch lohnt es sich einen genaueren Blick auf das Etikett und die Prüfsiegel zu werfen. Auch Bioprodukte können bereits einen langen Weg hinter sich haben, und ob der Bioapfel aus Neuseeland insgesamt nocht umweltfreundlicher ist als der herkömmliche Apfel aus dem alten Land ist fraglich. Andere Bezeichnungen, wie „kontrollierter Anbau“, „alternativ“ oder „natürliche Herstellung“ kennzeichnen dagegen kein Bio-Produkt! Wichtig beim Einkauf ist zudem, z.B. auch Kosmetikartikel, die ohne Tierversuche hergestellt wurden, zu kaufen und seinen Müll zu trennen. Damit tun Sie am Ende nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Körper etwas Gutes!